{"id":13711,"date":"2015-04-02T13:27:33","date_gmt":"2015-04-02T11:27:33","guid":{"rendered":"http:\/\/pindosnationalpark.gr\/?page_id=13711"},"modified":"2015-04-02T13:28:30","modified_gmt":"2015-04-02T11:28:30","slug":"menschen-und-kultur","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pindosnationalpark.gr\/de\/menschen-und-kultur\/","title":{"rendered":"Menschen und Kultur"},"content":{"rendered":"<p>An der Kreuzung von Ost und West, Nord und S\u00fcd, ist Pindos (Land der Bauern), seit Jahrtausenden die Br\u00fccke, die Menschen und Kulturen verbindet. Eine gro\u00dfe Anzahl von Ausgrabungsst\u00e4tten und Ergebnissen best\u00e4tigen die Anwesenheit des Menschen aus der Altsteinzeit (14.000 Jahre v.C) bis zu der <em>sp\u00e4t byzantinischen Zeit<\/em> (1204-1479). Die ersten organisierten Siedlungen treten Anfang des 4. Jahrhunderts v.C. auf, w\u00e4hrend der Herrschaft von K\u00f6nig Tharipa in Epirus und Archelaou in Makedonien. Bis dahin lebten die Bewohner, Nomaden, Viehz\u00fcchter in kleinen permanenten oder semi-permanenten Siedlungen (ohne Stadtmauer ohne Grenzen). Im 4. Jahrhundert werden die Eing\u00e4nge und Durchg\u00e4nge von Nord Pindos, die von strategischer Wichtigkeit waren, befestigt. Das Gebiet wird im 3. Jahrhundert v.C zu Zeiten Pirros, K\u00f6nig von Epirus, Makedonien und Thessalien, seinen H\u00f6hepunkt erreichen. Die r\u00f6mische Eroberung (167 v.C.) ist der Vorbote der Periode des Verfalls. Eine kleine Ausnahme ist die Makedonische Pindos. Jedoch wird die Verst\u00e4rkung des Stra\u00dfennetzes von den R\u00f6mern nicht nur den Verkehr sondern auch die Nutzung der G\u00fcter des Waldes im Ort erleichtern. Die Grundlagen des Wirtschaftswachstums werden im byzantinischen Mittelalter gelegt und vor allem nach 1204, Datum der Gr\u00fcndung des Herrschaftsbereiches von Epirus. Wichtige Rolle spielen die Kl\u00f6ster als finanzielle, geistige und Bildungszentren mit reichen sozialen Aktivit\u00e4ten. Die osmanische Eroberung (des 15. Jahrhunderts) wird die aufw\u00e4rtssteigende Entwicklung der Gemeinden, von denen die meisten ihre Autonomie bis Ende des 19. Jahrhunderts bewahren, nicht unterbrechen. Der Reichtum, der von Aktivit\u00e4ten der ausgewanderten H\u00e4ndler, vorwiegend aus Zagori und Metsovo, wird zusammengetragen. Er wird nicht nur f\u00fcr den Aufbau der Siedlungen gebraucht sondern auch f\u00fcr die Erleichterung der Fortbewegung(d.h. f\u00fcr Br\u00fccken und Stra\u00dfen), sowie auch f\u00fcr den Aufbau des neu gegr\u00fcndeten griechischen Staates 1830 als Wohlfahrts Einrichtung. Nord Pindos wird w\u00e4hrend des Balkankrieges (1912-13) dem griechischen Territorium zugeteilt. Die auf einander folgenden Kriege, vor allem der Zweite Weltkrieg und die internationalen wirtschaftlichen und politischen Ver\u00e4nderungen werden die lokale Bev\u00f6lkerung zur Auswanderung in gro\u00dfe Zentren im Ausland (Westeuropa, USA) zwingen. Ende der 70er Jahre beginnt eine Periode eines langsamen Wachstums, w\u00e4hrend sich gleichzeitig ein Rechtsrahmen entwickelt, der den Schutz der nat\u00fcrlichen und menschlichen Umwelt garantiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der Kreuzung von Ost und West, Nord und S\u00fcd, ist Pindos (Land der Bauern), seit Jahrtausenden die Br\u00fccke, die Menschen und Kulturen verbindet. Eine gro\u00dfe Anzahl von Ausgrabungsst\u00e4tten und Ergebnissen best\u00e4tigen die Anwesenheit des Menschen aus der Altsteinzeit (14.000 Jahre v.C) bis zu der&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":8014,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-13711","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pindosnationalpark.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13711","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pindosnationalpark.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pindosnationalpark.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pindosnationalpark.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8014"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pindosnationalpark.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13711"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pindosnationalpark.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13711\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pindosnationalpark.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}